Vulkanologin Sonja Lenz im radioWelt-Interview auf Bayern 2
Vor einem Jahr war Europas Flugverkehr wegen seiner Asche lahmgelegt: Der Vulkan unter dem Gletscher Eyjafjallajökull verlegte in der Nacht zum 14. April seinen Ausbruch unter das Eis, womit die Eruption einen explosiven Charakter bekam.
Aktiv wurde der Vulkan aber bereits am 21. März, als eine Spalte auf dem Pass Fimmvörðuháls zwischen den Gletschern Eyjafjallajökull und Myrdalsjökull aufriss und große Mengen Lava gefördert wurden. Davon bekam hier jedoch nur derjenige etwas mit, der sich für Vulkane und / oder Island interessiert. Doch mit der explosiven Begegnung von Lava und Eis blieb es dann nicht bei dem effusiven Eruptionsverlauf - kilometerhoch stiegen die Aschewolken und bedrohten nicht nur die Existenz isländischer Landwirte, sondern sorgten auch für Chaos im europäischen Flugverkehr. Erst im Juni gaben isländische Vulkanologen vorsichtig Entwarnung.
Zum Jahrestag dieser zweiten Phase der Eruption strahlte der Radiosender Bayern 2 in seinem Mittagsmagazin radioWelt ein Interview aus, das Moderator Uwe Pagels mit mir führte.
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