Reiseablauf Blau-Weiß-Rot - die Gesichter Islands

1. Tag: Anreise und Ankommen

Sie werden von Ihrer Reiseleitung am Flughafen in Keflavík erwartet. Kurze Fahrt zur Unterkunft in Grindavik.

2. Tag: Geologische Schätze lassen uns staunen (1 Std. Wanderung)

Heute erkunden wir den sogenannten „Goldenen Kreis“: Zunächst besuchen wir die alte Thingstätte der Wikinger Þingvellir, zugleich Nahtstelle zwischen eurasischer und amerikanischer Erdplatte. Wir erkunden die Allmännerschlucht zu Fuß, immer ein wenig abseits der Touristenströme. Dann geht es weiter ins Gebiet der heißen Quellen und zum Geysir. Auch die übrigen Erscheinungen in diesem Hochtemperaturgebiet bezaubern mit ihren bunten Farben. Schließlich lassen wir uns viel Zeit, um den berühmten “goldenen Wasserfall” Gullfoss zu bewundern. Weiterfahrt entlang der Kjölur-Route ins Geothermalgebiet der Kerlingarfjöll.
Übernachtung in den Kerlingarfjöll

3. Tag: Karges Hochland -  buntes Hochland (3 Std. Wanderung, +/- 300 m)

Am Vormittag erkunden wir auf einer abwechslungsreichen Wanderung die bunte und dampfende Welt des Hochtemperaturgebietes Kerlingarfjöll. Anschließend begeben wir uns auf eine abenteuerliche Fahrt durchs Hochland! Hier erleben wir die Kargheit Islands hautnah! Und doch halten wir zunächst in Hveravellir, wo wir die Möglichkeit haben, in einer natürlichen heißen Quelle zu baden. Unsere Unterkunft liegt am nördlichen Ende der Hochlandroute.
Übernachtung in Sölvanes

4. Tag: Ein-Blick in die Vergangenheit

Kulturtag! Die alte Torfkirche von Viðimyri und das Torfgehöft von Glaumbær lassen uns eintauchen in die Lebensweise der isländischen Landbevölkerung. Im wohl gemütlichsten Café ganz Islands können wir verschiedene typisch isländische Kuchen und Kleinigkeiten probieren. Am späten Nachmittag dann mal wieder etwas Zivilisation in Akureyri (Nonnihaus, Botanischer Garten, Shoppen, Relaxen), wo wir auch übernachten.
Übernachtung in Akureyri

5. Tag: Wale und Götterpferd (1 Std. Wanderung)

Nach einem Besuch des schönen doppelten Wasserfalls Goðafoss führt unser Weg entlang der Küste von Islands Norden. Hier bieten sich immer wieder tolle Aussichten auf den Atlantik und eine reiche Vogelwelt. Nach dem Besuch der Hafenstadt Húsavik, wo die Möglichkeit besteht, mit dem Boot zu einer Walbeobachtung in See zu stechen oder das wunderschöne Walmuseum zu besuchen, fahren wir weiter nach Ásbyrgi, dem "Hufabdruck von Odins Pferd Sleipnir", wo wir durch ein verwunschenes Birkenwäldchen zu einem versteckt liegenden See spazieren.
Übernachtung bei Ásbyrgi

6. Tag: In den Echofelsen (3 Std. Wanderung, +/- 150 m)

Heute widmen wir den ganzen Tag der gewaltigen Schlucht der Jökulsá á fjöllum (=Gletscherfluss aus den Bergen). Wir wandern durch die Echofelsen, die imposant am Rande der Schlucht thronen und besuchen den gigantischen Wasserfall Dettifoss!
Abends gemütlicher Spaziergang im bunten und zischenden Hochtemperaturgebiet Námafjall.
Übernachtung im Gebiet des Myvatn

7. Tag: Das Feuer Islands (2 oder 5 Std. Wanderung, +/- 200 m)

Wanderung durch das erst 1986 noch aktive Vulkanfeld am Mývatn. Hier dampft und raucht es noch unter den Füßen! Gemeinsam gehen wir einen 2-stündigen Rundweg, danach können Sie wählen zwischen der Fortsetzung der Wanderung bis zurück zum Myvatn (zusätzlich 3 Std.) und freiem Nachmittag, den Sie nutzen könnten für einen Rundflug oder einen Ausritt. Abends besteht die Möglichkeit zu einem Bad in der "Blauen Lagune" des Nordens, dem Myvatn Nature Bath!
Übernachtung im Gebiet des Myvatn

8. Tag: Riesenburg und Schattenstadt (3 Std. Wanderung, +/- 300 m)

Wanderung vom See vorbei an Höhlen mit heißem Wasser auf den Ringwallkrater Hverfell. Von hier haben wir eine tolle Sicht über den ganzen Myvatn! Dimmuborgir, die Schattenstadt, ist ein Labyrinth aus Basalttürmen, die alle Gesichter haben oder aussehen wie Türmchen und Häuser! Eine abwechslungsreiche Tageswanderung!
Übernachtung im Möðrudalur

9. Tag: Auf den Spuren der Gesetzeslosen (5 Std. Wanderung)

Wir starten heute zu einer ganz besonderen Wanderung, auf der wir sicherlich niemandem sonst begegnen: vom höchstgelegenen Hof Islands aus schnuppern wir Hochlandluft und können nachempfinden, wie die vom Gesetz Verbannten in früheren Zeiten lebten. Durch das weite und karge Hochland, die Herðubreið, Königin aller isländischen Berge, im Blick, erreichen wir das Ufer des Jökulsá á fjöllum, zugleich Wendepunkt unserer Wanderung. Nach der Wanderung stärken wir uns im Café des Hofes und fahren dann zu unserer Unterkunft in den Ostfjorden.
Übernachtung in Reyðarfjörður

10. Tag: Küstengebirge und tiefe Fjorde (5 Std. Wanderung, +/- 750 m)

Nach einer aussichtsreichen Fahrt entlang der Ostfjorde erreichen wir am späten Vormittag unsere Unterkunft und nutzen den Nachmittag zu einer Bergwanderung mit herrlichem Panoramablick auf Berge und Küste.
Übernachtung in Berunes

11. Tag: Bunte Liparitberge und Seehunde an weiten Stränden (4 Std. Wanderung, +/- 300 m)

Versteckt liegt die farbenfrohe Welt von Stafafell, die wir auf unserer Wanderung erleben dürfen. Mit etwas Glück können wir an der wilden Küste Seehunde beobachten.
Am Abend unternehmen wir noch einen Ausflug zum Eissee Jökulsárlón. Der Gletscher kalbt zum Greifen nah, nur 300 m trennen die Gletscherfront vom offenen Meer. Große Eisblöcke treiben ins Meer und bleiben am schwarzen Strand liegen, eine unwirkliche, einmalige Landschaft wird so erschaffen. Am Strand lassen wir uns viel Zeit, um die seltsame, fast mystische Stimmung zu genießen – in den Abendstunden begleitet von einer herrlichen Ruhe!
Übernachtung in Suðursveit

12. Tag: Oase zwischen Gletscherzungen (6 Std. Wanderung, +/- 550 m)

Den ganzen Tag verbringen wir im Skaftafell Nationalpark. Zwischen zwei Gletscherzungen wandern wir durch Blaubeerfelder und Birkenwäldchen zu herrlichen Aussichtspunkten und zum Wasserfall Svartifoss, der über Basaltsäulen herabstürzt.
Übernachtung in Svinafell

13. Tag: Farbtopf im Isländischen Hochland: Landmannalaugar (4 Std. Wanderung, +/- 360 m)

Den heutigen Tag verbringen wir ausnahmslos im Hochland! Schon die Hinfahrt ist abenteuerlich und aufregend: wir queren mehrere Flüsse, meist ohne Brücke. Die Landschaft ändert sich nach jeder Wegesbiegung. Angekommen im Tal von Landmannalaugar wandern wir durch die malerischen bunten Rhyolithberge, vorbei an Schwefelquellen und einer Ebene, die mit Wollgras ausgefüllt ist. Wir erklimmen den Berg Bláhnúkur, von dessen Gipfel sich ein herrlicher Rundblick bietet. Zurück im Tal lädt die natürlich warme Lagune, die dem Gebiet auch zu ihrem Namen verhalf (Landmannalaugar = heiße Bäder der Landmänner), zu einem Bad ein.
Übernachtung an der Eldgjá

14. Tag: Vielseitige Südküste
Heute lassen wir uns überraschen von der Vielseitigkeit der Südküste Islands: wilde schwarze Sand- und Kiesstrände mit gewaltiger Brandung bei Dyrholaey locken zur Erkundung. Wir besuchen das schönste Museum Islands bei Skogar mit alten isländischen Häusern und vielen Gebrauchsgegenständen aus allen Jahrzehnten. Gleich nebenan schickt der gewaltige Wasserfall Skógafoss seine Gischt in große Höhen.
Das neu eröffnete Besucherzentrum rund um die Eruption des Eyjafjallajökull im Jahre 2010 bietet eine filmische Dokumentation sowie eine spannende Ausstellung und darf bei keinem Islandbesuch fehlen.
Der Seljalandsfoss ist mein Lieblings-Wasserfall, da er es erlaubt, hinter dem Wasserschleier vorbeizugehen. Regenhosen nicht vergessen! Am späten Nachmittag bringt uns die Fähre Herjólfur in einer knappen halben Stunde hinüber zu den Westmännerinseln, nach Heimaey – Heimatinsel!
Übernachtung auf Heimaey

15. Tag: Feuerberg und Papageitaucher (2 und 5 Std. Wanderung, +/-180 m)

Wir erklimmen den 1973 entstandenen und noch warmen Vulkan Eldfell, genießen den Blick zurück zu Islands Südküste und den Einblick in die Lebendigkeit der Erde.
Am Nachmittag wandern wir entlang der Steilküste im Westen zum Inselstrand, mit guten Chancen, Papageitaucher zu beobachten. Oder aber Sie machen eine Bootstour rund um die Insel, vor allem im Juli sind hier häufig große Orcaherden zu sehen. Abends setzen wir mit der Fähre wieder über nach Island.
Übernachtung in Hvolsvöllur

16. Tag: Erdwärme und Stadtleben

Eine Führung im Geothermalkraftwerk Hellisheiði gibt uns Einblicke in die Versorgung Islands mit Energie aus Erdwärme. Dann Weiterfahrt nach Reykjavik, wo wir nach einem Rundgang durch die Stadt unseren restlichen Tag zur freien Verfügung haben (Museum, Stadtbummel, etc.). Am Abend suchen wir uns ein schönes Restaurant, um die Reise ausklingen zu lassen.
Übernachtung in Reykjavik

17. Tag: Abschied nehmen

Nach dem gemeinsamen Frühstück verabschieden wir uns voneinander.